Sozialpädagogische Familienberatung Andrea Klein

SPFB- mit Tat und Rat zum Resultat

Sozialpädagogische Familienhilfe § 31 SGB VIII

Die sozialpädagogische Familienhilfe ist für Kinder/Jugendliche und deren Familien geeignet, die eine pädagogische und lebenspraktische Hilfe zur Stärkung ihrer Selbsthilfekompetenzen suchen. Diese Hilfeform findet in der Familie statt, ist längerfristig angelegt und versteht sich als konkrete, lebenspraktische Lebenshilfe.


Erziehungsbeistandschaft §30 SGB VIII

Die Erziehungsbeistandschaft richtet sich an Kinder/Jugendliche und deren Familien zur Bewältigung von Entwicklungsprozessen unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes. Inhalte der Erziehungsbeistandschaft sind vor allem: Eingehen auf Beziehungen zwischen Kind/jugendlichen und Eltern, schulische Probleme, soziale Bezüge des Kindes/Jugendlichen.

 

Unterstützende Familienhilfen (UFH)

Ziel unserer Unterstützenden Familienhilfe (UFH) ist es die Personensorgeberechtigten bei ihrem erzieherischen und pflegerischen Bedarf der Kinder zu unterstützen, anzuleiten und zu entlasten. Sie arbeiten meist mit einer sozialpädagogischen Familienhilfe in den entsprechenden Familien gemeinsam oder übernehmen bereits erarbeitetes um dieses innerhalb der Familien zu stabilisieren.

Merkmale und Setting der Unterstützenden Familienhilfe; ein eigenständiges professionelles Angebot im Rahmen der Hilfen zur Erziehung. Sie findet als aufsuchende Hilfe im häuslichen Umfeld der Familien statt. Hier werden alltags- und praxisnah Anteile der Versorgung und Förderung übernommen. Die Arbeitsaufträge und Intensität der Hilfe werden im Hilfeplanverfahren als Ziele gemeinsam mit allen beteiligten festgelegt.

Zielgruppe, sind Personensorgeberechtigte mit ein oder mehreren Kindern und Jugendlichen die aufgrund ihrer momentanen hoch belasteten Lebenssituation wie z. B psychische Erkrankungen oder Überforderung einen längerfristigen Bedarf an Hilfe zur Erziehung benötigen. Die Ressourcen zur Selbsthilfe sind meist begrenzt oder ausgeschöpft.

Hilfe für junge Erwachsene § 41 SGB VIII

Die Hilfe für junge Erwachsene richtet sich an volljährige junge Menschen, die zur Bewältigung ihres Lebensalltages noch weitere pädagogische, beratende Unterstützung benötigen.


Flexible Erziehungshilfe

Die sogenannte Flex setzt sich aus den oben genannten ambulanten Hilfen zusammen und wird auf die individuelle Familienproblematik angepasst.

 

Schulmotivation- Projekt 2- Stein

Die Zielgruppe für das Motivationsprogramm Zweistein, bilden Kinder und Jugendliche im Alter von 12.- 20 Jahren (Adoleszenz). Jugendliche, die weiterführende Schulen oder Jahrgangsstufen besuchen und diese aktiv oder passiv verweigern.

Ziele:

  • Die Jugendlichen befähigen ihre eigene Motivation, aufs Lernen bezogen zu finden bzw. neu aufzubauen,Vorbilder zu finden, die auf die Welt- und Selbsterfahrung des Jugendlichen reagieren.
  • Hierdurch soll eine interessierte Resonanz erfahren werden, die die Selbstbestätigung, Sicherheit, Vertrauen und Zutrauen erlebt werden kann
  • Stärkung des Selbstwertgefühles
  • Abbau von Motivationskillern


Schulbegleitung

Ziel unserer Schulbegleitung ist es den Bedarf der Schüler innerhalb der Unterrichtszeiten zu unterstützen und sie ggf. anzuleiten. Sie arbeiten meist mit einer sozialpädagogischen Familienhilfe in den entsprechenden Familien gemeinsam. Es kann so der Transfer in häusliche Umfeld gewährleistet werden. Die sozialpädagogische Familienhilfe kann darüber Bedarfsorientiert mit den Personensorgeberechtigten reflektieren.

Merkmale & Setting der Schulbegleitung; ein eigenständiges professionelles Angebot im Rahmen der Hilfen zur Erziehung. Sie findet als aufsuchende Hilfe in der jeweiligen Schule statt. Die Arbeitsaufträge und Intensität der Hilfe werden im Hilfeplanverfahren als Ziele gemeinsam mit allen beteiligten festgelegt.

Zielgruppe, sind Schüler die aufgrund ihrer momentan hoch belasteten Lebenssituation, eine Unterstützung benötigen. Die Ressourcen zur Selbsthilfe sind meist begrenzt oder ausgeschöpft.

Leistungen, die Schulbegleiter arbeiten Bedarfsorientiert: „An den individuellen Bedürfnissen der Hilfeadressaten „so viel Hilfe wie nötig, jedoch so wenig wie möglich.“

Die Mitarbeitenden werden den Schülern nichts abnehmen, was diese selbst erledigen können. Es gilt die Ressourcen zu entdecken, zu stärken und zu nutzen, ggf. neue aufzubauen.


Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung § 35 SGB VIII

Die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung richtet sich an Kinder/Jugendliche, die einer intensiven Unterstützung zur sozialen Integration bedürfen. Im Zentrum der Hilfeform steht die Unterstützung des Kindes/Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung. Diese Hilfeform zeichnet sich durch eine hohe Betreuungsintensität aus und ist auf längere Sicht angelegt.